ABSCHIED VOM ÜBERFLUSS

Wellbeing durch Reduktion


Ein deutscher Durchschnittshaushalt verfügt heute über rund 10.000 Artikel!!!

Und jeder dieser Artikel hat nicht nur Rohstoffe und Energie verbraucht und muss irgendwann wieder entsorgt werden, sondern frisst auch immer mehr unserer zeitlichen Ressourcen. Denn egal, was es ist, man muss es erst einmal aussuchen, im Geschäft kaufen oder online bestellen, sich damit vertraut machen, es regelmässig warten u.s.w.


Im Falle elektronischer Artikel wie Smart-Phone, PC oder I-Pad, gerne auch in Kombination genommen, kann man alleine damit bereits problemlos sein gesamtes Zeitkontingent füllen, ohne die restlichen 9.997 Artikel je zu nutzen. Doch stattdessen werden es täglich mehr. Obwohl der Glaube, dass mehr Konsum auch mehr Zufriedenheit bringt, sich inzwischen auf allen Ebenen als weitgehender Irrweg erwiesen hat, mangelt es dennoch an Lebensmodellen, die als wirkliche Alternative gesehen werden. Sobald es darum geht, auf irgendetwas zu verzichten, auch wenn es noch so wenig Nutzen bringt und sinnlose Zeit verschlingt, macht sofort der Begriff vom "Wohlstandsverlust" die Runde.


Während also weiterhin 3-4 Stunden täglich auf dem Handy verbracht werden und die endlosen Warteschleifen der Call-Center unsere Zeit und Nerven fressen, wird die Zeit zum Gespräch oder der gemeinsamen Beschäftigung mit Partner und Kindern immer knapper, die Folgen in Form von physischen und psychischen Leiden, Trennungen und verhaltensauffälligen Kindern immer grösser. Während die materielle Seite stetig anwächst und der Überfuss keine Grenzen kennt, entwickelt sich die Befindlichkeit aller Beteiligten genau entgegen gesetzt, Ende offen.


Was also ist zu tun, um diesen fatalen und destruktiven Kreislauf zu stoppen und sich wieder der Dinge bewusst zu werden, die tatsächlich zum Wellbeing beitragen? Womit beginnen, um die eigene Zufriedenheit zu stärken und dem Konsumwahn zu entkommen?


Die Lösung liegt bei jedem selbst und seiner Bereitschaft, alte Muster und Glaubenssätze loszulassen uns sich von Verhaltensmustern zu verabschieden, die ihn genau in diese Lage gebracht haben. Solange ein Abschied vom Überfluss als Verlust an Lebensqualität gesehen wird und die Beschäftigung mit meist sinnentleertem Konsum mehr Bedeutung hat als das Gespräch mit Partner oder Kindern, wird es keine Veränderung geben. Wachstum sollte nicht nur auf ökonomischer Ebene stattfinden, sonder vor allem auf menschlicher.


Weniger Konsum ist kein Verlust an Lebensqualität, sondern ein nachhaltiger Gewinn auf allen Ebenen. Weniger Konsum bedeutet nicht nur Schonung der Ressourcen, sonder vor allem mehr Zeit für Dinge, die ihr Wellbeing wirklich fördern.






















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